Spotify und 3D-Druck

By Ina Helferich In Connected Prototyping

02

Feb
2020

Vielleicht fragen Sie sich, was Spotify – also Musik – mit 3D-Druck zu tun hat. Die Musik ist immer noch Musik, auch wenn das manche schon anzweifeln, geändert hat sich die Art und die Geräte, wie wir auf sie zugreifen: Schallplatte, CD, MP3 und nun Streaming. Das Problem: eine Besteuerung findet derzeit nur am Firmensitz des Streaming-Anbieters statt. Am Ort der Nutzung, beim Konsumenten in einem anderen Land, findet keinerlei Besteuerung statt, weder Zölle noch Mehrwertsteuer. Bei physischen Produkten wie der CD war das noch anders, bei Streaming ist das derzeit nicht der Fall. Je mehr die additive Fertigung nun massentauglich zu werden droht, desto dringlicher stellt sich das Problem, wie der grenzüberschreitende Vertrieb von 3D-Daten mit Steuern belegt werden könnte.

Das Weltwirtschaftsforum hat ein interessantes Whitepaper zu diesem Thema herausgegeben. Was würden Zölle und Steuern für den 3D-Druck bedeuten, für Unternehmen und die Staaten, die die Finanzierung gesellschaftlicher OInfrastrukturen aufrechterhalten wollen?

Hier in Blick ins Inhaltsverzeichnis:

  • Why should business leaders and policy-makers care?
  • The current state of 3D printing
    What is 3D printing?
    Current applications
    Future applications
  • The pace of adoption
  • How can businesses and governments prepare for the future?
    Prepare for digital manufacturing with 3DP
    Plan for impacts in trade and customs
    Adjust to shifts in global supply chains
    Ensure legality and safety in the 3DP-rich world
    Promote environmental sustainability

Im Juni will die Welthandelsorganisation (WTO) über die Besteuerung elektronischer Transaktionen entscheiden!

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